Analysten von JPMorgan haben davor gewarnt, dass Tether möglicherweise nicht konforme Vermögenswerte verkaufen muss, darunter Bitcoin (BTC), Edelmetalle, Unternehmenspapiere und besicherte Kredite, um (USDT)** vorgeschlagenen US-Stablecoin-Vorschriften zu erfüllen.
Die USA haben zwei Stablecoin-Gesetzentwürfe eingeführt, die darauf abzielen, eine klarere regulatorische Aufsicht für Stablecoin-Emittenten zu schaffen:
Die Analysten von JPMorgan unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou schätzen, dass nach diesen Gesetzentwürfen nur 66 % der Reserven von Tether dem STABLE Act entsprechen werden, während 83 % den Standards des GENIUS Act entsprechen werden.
Einem veröffentlichten Bericht zufolge deuten diese Zahlen auf eine sinkende Erfüllungsrate seit Mitte 24 hin, da das Angebot von Tether zugenommen hat.
Wenn beide Gesetzentwürfe Gesetz werden, muss Tether, das etwa 60 % des Stablecoin-Marktes besitzt, seine Reserven umstrukturieren, indem es mehr Mittel in US-Staatsanleihen und andere liquide Vermögenswerte umschichtet.
Das Unternehmen wurde in Europa bereits aufgrund seiner (MiCA) Vorschriften für Märkte für Krypto-Assets, die von großen Stablecoin-Emittenten verlangen, 60 % ihrer Reserven in EU-Banken zu halten, unter die Lupe genommen.
Dies führte dazu, dass Tether von mehreren europäischen Börsen entfernt wurde, aber sein relativ geringer Marktanteil in der Region milderte die Auswirkungen ab.
Im Gegensatz dazu ist die Präsenz von Tether auf dem US-Markt bedeutender, was die Einhaltung potenzieller neuer Vorschriften zu einer größeren Herausforderung macht.
Analysten gehen davon aus, dass diese Gesetzesentwürfe die dominante Stellung von Tether belasten könnten, da sie qualitativ hochwertige, liquide Reserven vorschreiben und mehr Transparenz und häufige Prüfungen erfordern.