
Pi Network am 18. März bestätigt, dass das Mainnet der Blockchain auf Protokoll 20 migriert wurde, alle aktiven Hauptknoten auf Version v20.2 aktualisiert sind. Dies ist einer der wichtigsten Meilensteine in der Infrastruktur seit der Freigabe des Pi Network Mainnets – Protokoll 20 bietet die technische Grundlage für die Bereitstellung von Smart-Contract-Funktionen und unterstützt die kommenden NFT- und Custody-Funktionen.
(Quelle: Pi Network X)
Die Schlüsselrolle von Protokoll 20 besteht darin, dem Pi Network Mainnet eine Umgebung für die Ausführung von Smart Contracts bereitzustellen. Smart Contracts sind automatisierte Programme, die auf der Blockchain laufen und bei Erfüllung vordefinierter Bedingungen automatisch Aktionen ausführen, ohne dass Dritte eingreifen müssen. Typische Anwendungsfälle sind Abonnementzahlungen, Treuhandgeschäfte und die Ausgabe sowie Verwaltung digitaler Vermögenswerte (NFTs).
Dieses Upgrade baut auf den technischen Grundlagen der Vorgängerversionen v19.6 und v19.9 auf, die das Mainnet-Architekturdesign legten. Protokoll 20 verwandelt diese Vorbereitungen in eine funktionierende Schicht für Smart-Contracts.
Das Pi Network Team hat klargestellt, dass die Smart-Contract-Funktionen schrittweise eingeführt werden, nicht in einem einzigen großen Release. Die Prioritäten sind wie folgt:
Erste Phase (Abonnementverträge): Nachahmung eines monatlichen Abonnementmodells, das den Alltag der Nutzer am besten widerspiegelt, voraussichtlich als erstes verfügbar
Zweite Phase (Custody-Verträge): Unterstützung für das Sperren und Freigeben von Geldern unter bestimmten Bedingungen, geeignet für Transaktionssicherheiten
Dritte Phase (NFT-Tools): Bereitstellung von Funktionen zur Ausgabe und Verwaltung digitaler Vermögenswerte, um Schöpfenden und Nutzern die Nutzung digitaler Gegenstände auf der Chain zu ermöglichen
Das Team verfolgt einen anwendungsorientierten Ansatz bei der Entwicklung, der sich an realen Szenarien orientiert, anstatt sofort komplexe DeFi-Protokolle zu implementieren. Diese Strategie gilt als pragmatische Wahl für eine große und vielfältige Nutzerbasis.
Jeder Smart Contract muss vor der offiziellen Deployment auf das Mainnet drei Schritte durchlaufen: eine Sicherheitsprüfung durch externe Auditoren (um Programmfehler zu vermeiden), eine öffentliche Feedbackrunde in der Community und eine Funktionstests auf dem Testnetz. Erst nach erfolgreichem Abschluss aller Schritte wird der Contract auf das Mainnet übertragen.
Dieses schrittweise Verfahren gewährleistet Sicherheit und Stabilität beim Launch, erfordert aber auch Zeit. Die gleichzeitige Aktualisierung von Pi SDK und Pi Wallet sorgt dafür, dass Entwickler und Nutzer nach dem offiziellen Start der Smart Contracts nahtlos auf die neuen Funktionen zugreifen können.
Protokoll 20 stellt die technische Basis für die Ausführung von Smart Contracts im Mainnet bereit. Alle Hauptknoten wurden auf Version v20.2 aktualisiert. Dies markiert den Übergang von einem reinen Zahlungssystem zu einem Ökosystem, das Smart Contracts, NFTs und dezentrale Anwendungen unterstützt.
Die Smart Contracts werden schrittweise eingeführt. Zunächst wird ein Abonnementvertrag verfügbar sein, gefolgt von Custody-Verträgen und NFT-Tools. Vor dem Deployment auf dem Mainnet müssen alle Verträge externe Audits, Community-Feedback und Tests durchlaufen. Die vollständige Funktionalität wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die Updates bei Pi Wallet und Pi SDK sind darauf ausgelegt, die kommenden NFT- und Custody-Funktionen zu unterstützen. Sie sollen Nutzern und Entwicklern eine reibungslose Nutzung der neuen Funktionen nach dem Start der Smart Contracts ermöglichen, inklusive digitaler Vermögensverwaltung und automatisierter Zahlungsprozesse.