EU genehmigtes zweigleisiges Design für digitale Euro! Online- und Offline-Versionen werden gleichzeitig vorangetrieben und treten in die Gesetzgebungsphase ein

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Der Rat der Europäischen Union unterstützt das duale Design des digitalen Euro, das sowohl Online- als auch Offline-Varianten umfasst, und betont datenschutzorientierte, bargeldähnliche Mechanismen. Dennoch stehen technische Einschränkungen und legislative Herausforderungen im Raum, weshalb die Fortschritte im Gesetzgebungsprozess vorsichtig beurteilt werden.

Der Rat der Europäischen Union (EU-Rat) hat kürzlich offiziell seine Unterstützung für den vom Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeschlagenen Entwurf für den digitalen Euro zum Ausdruck gebracht und zugestimmt, dass der digitale Euro gleichzeitig in einer „Online-Version“ und einer „datenschutzorientierten Offline-Version“ eingeführt wird. Im Anschluss wird die Gesetzgebungsphase im EU-Gesetzgeber eingeleitet.

Der digitale Euro in Online- und Offline-Varianten wird parallel vorangetrieben, um die Flexibilität digitaler Zahlungen zu erhöhen

Laut dem neuesten Dokument des EU-Rats hat dieser die Gesamtstrategie der EZB für den digitalen Euro klar gebilligt und stimmt mit der Haltung der Zentralbank überein. Das bedeutet, dass der digitale Euro sowohl in einer Online- als auch in einer Offline-Version geplant ist und gleichzeitig eingeführt wird.

Dies bedeutet, dass der digitale Euro, falls er in Zukunft offiziell eingeführt wird, den Nutzern nicht nur in Online-Umgebungen zur Verfügung steht, sondern auch Offline-Transaktionen ermöglicht, was die Flexibilität bei digitalen Zahlungen erhöht. Nach der Verabschiedung des rechtlichen Rahmens wird die EZB entscheiden, ob der digitale Euro ausgegeben wird. Derzeit gibt die EZB an, dass der digitale Euro möglicherweise vor 2029 aktiviert wird.

Zentralbank-Design abgeschlossen, Gesetzgebung kehrt auf politische Ebene zurück

EZB-Präsidentin Christine Lagarde erklärte in einer entsprechenden Mitteilung, dass die Institution das System- und Technologiedesign bereits abgeschlossen hat. Der nächste entscheidende Schritt liegt jedoch nicht bei der EZB, sondern im politischen und legislativen Prozess der EU.

Sie sagte, dass die weitere Diskussion im EU-Rat stattfinden wird und die Europäische Kommission die Vorschläge der Europäischen Union auf Vollständigkeit, Notwendigkeit von Änderungen und ihre endgültige Verabschiedung in eine rechtlich bindende EU-Gesetzgebung bewerten wird.

Offline-Design, datenschutzorientierte bargeldähnliche Mechanismen

In Bezug auf die Systemausrichtung wird der Offline-Digital-Euro als ein digitaler Zahlungsmechanismus betrachtet, der näher an Bargeld ist. Das Hauptziel besteht darin, die Möglichkeit der Nachverfolgung und Analyse von Transaktionen zu verringern. Das Dokument weist darauf hin, dass herkömmliche digitale Zahlungssysteme oft Transaktionsaufzeichnungen hinterlassen, die analysiert werden können. Das Design des Offline-Digital-Euro versucht, zu verhindern, dass Dritte mehrere Transaktionen einer einzigen Person zuordnen können, um die Privatsphäre bei Transaktionen zu verbessern.

Weiterhin wird erläutert, dass Offline-Transaktionsdaten nicht an zentrale Systeme zurückgesendet werden, sondern nur auf den Geräten der Transaktionspartner verbleiben. In der Praxis werden Offline-Transaktionen mit zertifizierten, sicheren Geräten durchgeführt, die digitale Euro enthalten, die im Gerät gespeichert und vom Zentralbank signiert sind. Diese werden direkt zwischen den Geräten übertragen, was hauptsächlich für Face-to-Face-Zahlungen gedacht ist.

Offline-Digital-Euro kann nicht vollständig mit Bargeld gleichgesetzt werden, technische Einschränkungen treten auf

Das Dokument gibt jedoch auch zu, dass in der digitalen Umgebung die Anforderung, dass beide Transaktionspartner physisch nahe beieinander sein müssen, nicht zuverlässig durchsetzbar ist.

Es wird auf das sogenannte „Relay-Attack“-Risiko hingewiesen, bei dem Angreifer in der Nähe der Zahlungs- und Empfangsgeräte Proxy-Geräte aufstellen könnten, um die ursprünglich nur für Nahkommunikation vorgesehenen Signale über das Netzwerk zu verlängern. Dadurch könnten ursprünglich für Face-to-Face-Transaktionen konzipierte Transaktionen tatsächlich über größere Distanzen durchgeführt werden.

Dazu gibt der EU-Rat zu, dass die derzeit verfügbaren Schutzmaßnahmen begrenzt sind. Es ist im digitalen Währungssystem schwierig, stabil durchzusetzen, dass Transaktionen „Face-to-Face“ erfolgen, und es ist nicht möglich, die Eigenschaften von physischen Bargeldtransaktionen, die „physische Berührung“ erfordern, vollständig zu replizieren.

Das Dokument erklärt auch, dass der Offline-Digital-Euro zwar auf hohen Datenschutz ausgelegt ist, aber nicht vollständig anonym ist wie echtes Bargeld. Die privaten Schlüssel und Vermögenswerte müssen in zertifizierten mobilen Geräten oder sicheren Elementen in Smartcards gespeichert werden. Damit bleibt der Offline-Digital-Euro im Wesentlichen ein durch Regulierungen und Verwaltung kontrolliertes digitales Zahlungsmittel.

  • Dieser Artikel wurde mit Genehmigung von 《链新闻》 übernommen
  • Originaltitel: 《欧盟拍板数字欧元双轨设计,线上版与离线版同步推进》
  • Originalautor: Louis Lin
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