Pantera, Sequoia, Samsung schließen sich zusammen und setzen alles auf eine Karte, um den traditionellen Banken den Rang abzulaufen?

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Wenn Quant-Profis Zahlungen übernehmen, warum zieht FIN, ein von Citadel-Veteranen entwickeltes Projekt, die Top-Venture-Capital-Geber an? Aus TipLink wurde eine auf große grenzüberschreitende Überweisungen spezialisierte Zahlungsplattform, und FIN nutzt Stablecoin-Technologie, um das traditionelle globale Banksystem herauszufordern.
(Vorgeschichte: Stablecoins entleeren keine Banken! Cornell-Studie: Einlagenbindung ist extrem stark, Banken werden gezwungen, aufzurüsten)
(Hintergrund: United Stables bringt $U Stablecoin auf BNB und Ethereum, fokussiert auf „einheitliche Liquidität“ und KI-Zahlungsökonomie)

Inhaltsverzeichnis

  • Kernpositionierung von FIN
  • Kernteam: Quant-Genetik + Pain-Point-Driven
  • Finanzierungsverlauf
  • Von TipLink zu FIN: Wie funktioniert das Projekt?
  • Zusammenfassung

Im aktuellen globalen Finanzsystem sind große grenzüberschreitende Überweisungen weiterhin von „langsame Gutschriften, hohe Gebühren, komplizierte Abläufe“ betroffen. Ein Startup namens FIN nutzt Stablecoins, um genau diese Probleme anzugehen und die Branche neu zu gestalten.

Als Projekt, das von zwei ehemaligen Citadel-Mitarbeitern gegründet wurde, ist FIN kein Randprojekt, sondern baut mit Stablecoin-Technologie eine große Zahlungsinfrastruktur auf, um Unternehmen und vermögende Privatpersonen schnelle, effiziente grenzüberschreitende Überweisungen zu ermöglichen.

Anfang Dezember 2025 kündigte FIN die Abschlussrunde in Höhe von 17 Millionen US-Dollar an, mit Pantera Capital als Lead-Investor, Sequoia und Samsung Next als Co-Investoren. Die Kapitalzusage unterstreicht das Potenzial in diesem Sektor.

Was genau ist FIN für ein Produkt? Welchen Hintergrund hat es? Und wie wird es in Zukunft umgesetzt? Dieser Artikel gibt einen Einblick.

Kernpositionierung von FIN

Viele verbinden das Team zunächst mit TipLink – einem leichten Tool, das verschlüsselte Vermögenswerte via URL-Links übertragen kann, unterstützt das Solana-Netzwerk und ist gebührenfrei.

Doch nach der Umbenennung zu FIN hat sich das Ziel gewandelt: Es soll eine „globale Zahlungs-App, die traditionelle Banken herausfordert“ werden, die auf die Bedürfnisse von Nutzern und Unternehmen mit Transaktionen im Milliarden-Dollar-Bereich fokussiert. Szenarien sind unter anderem Überweisungen zwischen FIN-Nutzern, direkte Einzahlungen auf Bankkonten oder Transaktionen via Kryptowährungen.

Ian Krotinsky, CEO von FIN, betonte in einem Interview mit Forbes, dass das Kernelement die Entwicklung einer „Zahlungs-App der Zukunft“ sei: die Stärken der Stablecoins voll auszuschöpfen, gleichzeitig die komplexen Fachkenntnisse zu vereinfachen und eine barrierefreie Nutzung weltweit zu ermöglichen.

Diese Positionierung passt perfekt zu den aktuellen Trends im Stablecoin-Sektor.

Kernteam: Quant-Genetik + Pain-Point-Driven

Einer der wichtigsten Wettbewerbsvorteile von FIN liegt im starken Hintergrund des Gründerteams.

  • Ian Krotinsky, Co-Gründer und CEO: Vor der Gründung 2022 war er von 2016 bis 2022 bei Citadel, einem Top-Hedgefonds, als quantitativer Portfoliomanager und Trader tätig. Zuvor arbeitete er bei Goldman Sachs als algorithmischer Trader.
  • Aashiq Dheeraj, Co-Gründer und CTO: War von 2018 bis 2022 bei Citadel Securities als quantitativer Forscher tätig.

Laut Forbes haben die beiden während ihrer Zeit bei Citadel oft abends und an Wochenenden an Hacker-Projekten gearbeitet, darunter eine Reddit-ähnliche Plattform, bei der Nutzer 50 US-Dollar Belohnung erhielten, wenn ihre Posts auf die Startseite kamen. Diese Erfahrungen ließen sie die Ineffizienz und hohen Kosten traditioneller grenzüberschreitender Überweisungen tief erkennen, was sie schließlich motivierte, Blockchain-Technologie zur Lösung dieser Branchenprobleme einzusetzen.

Laut FIN-Website haben weitere Teammitglieder Backgrounds bei Google, Meta, Uber, der US-Digitalbank Chime und anderen namhaften Unternehmen.

Finanzierungsverlauf

Bereits im Februar 2023 schloss TipLink eine Seed-Runde in Höhe von 6 Millionen US-Dollar ab, mit Sequoia Capital und Multicoin Capital als Lead-Investoren, beteiligt waren u.a. Solana Ventures, Circle Ventures, Paxos.

Fast drei Jahre später, im Dezember 2025, kündigte FIN die Abschlussrunde in Höhe von 17 Millionen US-Dollar an, mit Pantera Capital als Lead-Investor, Sequoia Capital und Samsung Next als Co-Investoren. Mehrere Branchenexperten wie Helius-CEO Mert, Zach Abrams von Bridge (Stablecoin-Infrastruktur, Stripe), Jarry Xiao (Mitgründer von Ellipsis Labs) und Richard Wu (Mitgründer von Tensor) traten als Angel-Investoren auf.

Von TipLink zu FIN: Wie funktioniert das Projekt?

Wie bereits erwähnt, war FIN ursprünglich TipLink. TipLink ist eine leichte Wallet, die größte Innovation ist, dass die Verbindung selbst eine nicht verwahrte Wallet ist. Derzeit unterstützt sie nur das Solana-Netzwerk und ist gebührenfrei.

TipLink hat ein ausgereiftes, leichtgewichtiges Zahlungs-Ökosystem aufgebaut:

  • Normale Nutzer können sich via Web3-Wallet oder Google-Konto anmelden, TipLink erstellen und es via SMS, Discord, E-Mail oder andere Plattformen teilen. Der Empfänger loggt sich mit Gmail ein, woraufhin die Wallet automatisch aktiviert wird, um Vermögenswerte zu halten, zu transferieren oder sekundär zu verteilen.
  • Das Unternehmenskonto TipLink Pro ermöglicht die Verteilung von Token oder NFTs über ein zentrales Dashboard.
  • Für Entwickler bietet der TipLink Wallet Adapter eine schnelle Integration der Wallet-Funktionalität, Nutzer können Transaktionen nur mit ihrem Google-Konto signieren.

Das neu gestaltete FIN hat noch nicht alle Details offengelegt, aber fünf Kernprinzipien sind bereits klar:

  • USDC als Basis: FIN unterstützt die Nutzung von USDC, einem USD-stabilen Stablecoin, als Abrechnungsmedium. Jeremy Allaire, Mitgründer und CEO von Circle, demonstrierte in einem Video, wie nahtlos USDC-Unternehmenskonten und Zahlungen verbunden sind und wie Fiat- und Krypto-Assets im Backend interoperieren, was eine effiziente Nutzererfahrung schafft.
  • Fokus auf „High-Value-Transaktionen“: Im Gegensatz zu TipLink, das sich an Privatnutzer mit kleinen Beträgen richtet, konzentriert sich FIN auf hochpreisige institutionelle Transaktionen. Szenarien sind Vermögensübertragungen für vermögende Privatpersonen, Handelsabwicklung, interne grenzüberschreitende Transfers bei multinationalen Unternehmen.
  • Brücke zwischen Fiat und digitalen Assets: Wie Allaire betont, ermöglicht die Interoperabilität im Backend den Umtausch von Fiat in Stablecoins für grenzüberschreitende Transfers. Der Empfänger kann die Stablecoins behalten oder sie über FINs regulatorische Kanäle direkt auf ein lokales Bankkonto auszahlen lassen.
  • Woher kommen die Einnahmen? Laut Forbes wird FIN in Zukunft Gebühren erheben, die für Nutzer günstiger sind als bei Alternativen. Zudem soll das Einkommen auch aus Zinsen auf Stablecoins im FIN-Wallet stammen.
  • „De-Crypto“-Erlebnis: Ian Krotinsky erklärt, dass FIN die Vorteile der Stablecoins nutzen, aber deren Komplexität vermeiden will. Nutzer müssen bei der Verwendung von FIN keine Gas-Gebühren, Private Keys oder On-Chain-Bestätigungen verstehen.

Zusammenfassung

Aus TipLinks „Link-Transfer“ wurde FINs „Zahlungsplattform“ – hinter diesem Wandel steht die Entwicklung des Web3-Zahlungssektors vom „Spaßmacher“ zum „Benutzerfreundlichen“ und „Kommerziellen“.

Wenn TipLink den Nutzern die Erfahrung bot, „mit einem Link Geld zu senden“, so soll FIN diese Bequemlichkeit zum Standard für den globalen Handel machen.

Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs im Stablecoin-Sektor ist FIN mit seinem quantitativen Team, klarer institutioneller Ausrichtung und Kompatibilität mit traditionellem Finanzwesen ein vielversprechender Akteur für die langfristige Beobachtung.

FIN hat bereits angekündigt, Pilotprojekte für Im- und Exportfirmen zu starten. Für diese Unternehmen beeinflusst die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen die gesamte Lieferkette. FINs „Echtzeit-Gutschrift“-Service könnte die Effizienz im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr weiter verbessern.

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