Cregis  arbeitet mit Branchenführern zusammen, um die Blaupause für institutionelle Blockchain-basierte Finanzinfrastrukturen zu erstellen

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Hongkong, 10. Februar 2026 — Während der Consensus Hong Kong 2026 Konferenz fand am Nachmittag des 9. Februar im Hong Kong Harbour Plaza Hotel erfolgreich der „Institutionelle Zahlungs- und On-Chain-Finanzinfrastruktur-Gipfel“ statt, der gemeinsam von dem Enterprise-Blockchain-Infrastruktur- und Fintech-Dienstleister Cregis, Stable, Jsquare und FutureCloud veranstaltet wurde. Das geschlossene Gipfeltreffen versammelte Branchenführer von Institutionen wie Conflux, SlowMist, Hex Trust, Tevau, Interlace, AWS, BlockOffice, Cynopsis, Vesta Capital und anderen, die sich intensiv mit Kernfragen zu Stablecoins, institutionellen Zahlungen, On-Chain-Finanzinfrastruktur, Sicherheit und Compliance austauschten.

Von Erforschung bis Expansion: Die skalierende Ära der Krypto-Infrastruktur

Mit der Marktkapitalisierung von Stablecoins, die die Billionen-Dollar-Marke überschritten hat, schreitet das On-Chain-Zahlungssystem vom Frühstadium in die Mainstream-Finanzwelt voran. Cregis CTO Aaron Zhang betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wir stehen an einem entscheidenden historischen Punkt: On-Chain-Finanzinfrastruktur ist nicht mehr nur eine technische Frage des ‚Ob‘, sondern eine Frage des ‚Wie‘ der Skalierung und Governance. Die heutige Diskussion wird die zukünftige Entwicklung des globalen Finanzsystems maßgeblich beeinflussen.“

Aaron erinnerte daran, dass der frühe Markt nur mit persönlichen Wallets wie MetaMask vertraut war, während das Konzept „Unternehmenswallet“ noch wenig verstanden wurde. Er betonte, dass für die echte Integration von Kryptowährungen in die Geschäftswelt und deren stabile Nutzung als „Währung“ Unternehmen in der Lage sein müssen, digitale Vermögenswerte sicher und regelkonform zu verwalten und zu nutzen – ein fundamentaler Unterschied zu privaten Vermögensverwaltung.

Auf dieser Erkenntnis aufbauend, hat Cregis eine dreischichtige technische Architektur entwickelt, die auf Sicherheit, Compliance und einfache Integration setzt:

  • Sicherheitsschicht: Einsatz fortschrittlicher Technologien wie MPC und HSM, vergleichbar mit einem „Tresor“, der die Private Keys schützt.
  • Zugriffs- und Audit-Schicht: Mit der eigens entwickelten Infrastruktur DIG werden alle Schlüsselzugriffe nachvollziehbar und auditierbar gemacht, ergänzt durch Risikoanalyse und -kontrolle.
  • Asset-Management- und Geschäftsschicht: Bietet flexible Workflows, Multi-Chain-Unterstützung und Blockchain-Risiko-Management, integriert nahtlos mit Zahlungssystemen, ERP, OA und anderen Unternehmenssystemen, um Asset-Management, grenzüberschreitende Zahlungen und Transaktionen in verschiedenen Szenarien zu ermöglichen.

Aaron betonte, dass diese robuste Infrastruktur es Kunden ermöglicht, sicher auf globale digitale Vermögenswerte über eine einzige Plattform zuzugreifen. Dies bildet die Grundlage für Cregis’ nachhaltiges Wachstum in über 50 Ländern, die Betreuung von fast 3500 Unternehmenskunden und den Null-Sicherheitsvorfällen.

Für die Zukunft plant Cregis, über die „Unternehmenswallets“ hinauszugehen und eine größere Vision zu verfolgen: die Verbreitung und Anwendung von Stablecoins weltweit zu fördern. Das Unternehmen baut bereits eine Custody-Plattform auf, erwirbt aktiv Lizenzen wie VASP und strebt an, eine bankähnliche SaaS-Custody-Lösung für Unternehmen anzubieten. Langfristig soll ein Blockchain-basiertes Abrechnungssystem entstehen, das Banken verbindet und traditionelle Clearing-Netzwerke ersetzt – sogar das Kartenzahlungsnetz revolutionieren. Ziel ist es, Unternehmen zu ermöglichen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, während sie die technischen Details der Vermögensverwaltung an eine globale, von Unternehmen ausgegebene Stablecoin delegieren. Aaron erklärte: „Die Mission von Cregis ist es, die entscheidende Infrastruktur kontinuierlich auszubauen und gemeinsam mit Partnern die Krypto-Ökonomie in die reale Geschäftswelt zu integrieren, um eine groß angelegte Anwendung zu realisieren.“

Stablecoins: Vom Zahlungsinstrument zur fundamentalen Finanzbasis

In der ersten Diskussionsrunde mit dem Titel „Zahlungen und Stablecoins als Finanzinfrastruktur“ moderierte Jsquare-Investmentanalyst Noah Frankel das Gespräch mit Brian Mehler, CEO von Stable, Andy Liu, Mitgründer von Tevau, und Esther Jiang, Leiterin von Conflux Hong Kong.

Brian Mehler berichtete über die Erfahrungen von Stable bei institutioneller Akzeptanz: Das Problem der „letzten Meile“ bei grenzüberschreitenden Zahlungen bleibt bestehen, insbesondere in Schwellenländern, wo die Liquidität lokaler Währungen auf der Blockchain unzureichend ist und die Transaktionskosten hoch sind. Stable arbeitet an einem nativen Layer-1-Zahlungsnetzwerk, das es ermöglicht, Transfervermögenswerte wie USDT direkt zur Abwicklung von Netzwerkgebühren zu verwenden, wodurch die Abhängigkeit von volatilen Gas-Token entfällt. Das verbessert die Kostenprognose und das Nutzererlebnis erheblich.

Andy Liu wies darauf hin, dass eine der größten Herausforderungen für Stablecoins derzeit das Fehlen regulatorischer Lizenzen ist. In Hongkong etwa ist USDT noch kein gesetzliches Zahlungsmittel, was jedoch eine Chance für die Herausgabe und Zahlungs-Gateway-Märkte bietet. In den nächsten fünf Jahren werden neue, konforme Stablecoins in Schwellenländern eingeführt, was zu einer „globalen Stablecoin + lokale Stablecoin“-Landschaft führt. Zudem nutzen immer mehr kleine und mittlere Unternehmen Stablecoins für hochfrequente Transaktionen, da diese Produkte mit 24-Stunden-Lock-up-Perioden höhere Liquiditätsrenditen bieten als traditionelle Bankfestgelder mit 7 Tagen Laufzeit.

Esther Jiang betonte, dass Conflux als regelkonforme Layer-1-Plattform nicht nur die führenden USD-Stablecoins unterstützt, sondern auch aktiv Long-Tail-Stablecoins wie KRW, JPY und Offshore-RMB integriert, um vielfältige grenzüberschreitende Abrechnungsszenarien abzudecken. Stablecoins sollten nicht nur Spekulations- oder Sparinstrumente sein, sondern eine grundlegende Infrastruktur für den Handel im Rahmen von Initiativen wie „Belt and Road“ darstellen. Das kürzlich von der CFTC veröffentlichte Leitpapier zu Stablecoins ist ein bedeutendes Signal: Es zeigt, dass Stablecoins vom „Kryptovermögen“ zu „regulierten Finanzinstrumenten“ werden, was künftig dazu führen könnte, dass Banken als Emissionsstellen fungieren und die Spielregeln grundlegend verändern.

Sicherheit und Compliance: Aufbau eines vertrauenswürdigen On-Chain-Finanzsystems

Die zweite Diskussionsrunde „Sicherheit und Compliance im On-Chain-Finanzsystem“ wurde von Rony Dahan, Gründer und CEO von Vesta Capital, moderiert. Es diskutierten Blue Yang, CTO von SlowMist, Giorgia Pellizzari, Chief Product Officer bei Hex Trust, Christian Corrigan, CFO bei BlockOffice, sowie Chionh Chye Kit, Mitgründer und Chief Compliance Officer bei Cynopsis.

Blue Yang stellte fest, dass die meisten sicherheitsrelevanten Vorfälle in Institutionen nicht durch komplexe technische Angriffe, sondern durch Bedienfehler, falsche Berechtigungen, schlechtes Schlüsselmanagement oder menschliches Versagen verursacht werden. Im DeFi-Bereich fehle es an effektiven Echtzeit-Risiko- und AML-Überwachungssystemen, sodass Hacker durch Cross-Chain-Bridges schnell Vermögenswerte transferieren und nicht eingefroren werden können. Er schlug vor, künftig Orakel-Systeme zu integrieren, um AML/CFT-Risikoüberwachung vor Transaktionen zu ermöglichen. Zudem sei es dringend notwendig, anerkannte Sicherheitsstandards und Zertifizierungssysteme zu etablieren, die durch Zusammenarbeit von Projekten, Prüforganisationen und Regulierungsbehörden klare Leitlinien für die Einhaltung schaffen.

Giorgia Pellizzari wies auf die grundsätzlichen Unterschiede zwischen traditionellen Fiat-Währungen und Kryptowährungen hin: Während erstere auf Identitätsprüfung und Reversibilität setzen, basieren letztere auf Anonymität und Unumkehrbarkeit. Die Kernprobleme bei der Compliance seien die unzureichende Übertragung der „Travel Rule“ und ähnlicher Vorgaben aus dem traditionellen Finanzsystem auf die Krypto-Welt, was oft zu aufwändig und ineffizient sei (z. B. „Screenshots zur Wallet-Besitznachweis“). Sie betonte, dass die Branche dringend native Standards für Web3 brauche, etwa für Cross-Chain-Interoperabilität und sichere Interaktionen im institutionellen DeFi. Diese Standards müssten von Privatwirtschaft und Politik gemeinsam entwickelt werden, doch die technologische Entwicklung überhole die Standardbildung bei weitem, was eine große Herausforderung darstelle.

Christian Corrigan riet, dass auch Start-ups Multi-Signature-, MPC- oder professionelle Custody-Services einsetzen sollten, um Kontrolle durch Einzelpersonen zu vermeiden. Er kritisierte, dass manche bestehende Regeln (wie der Nachweis des Wallet-Besitzes) „sehr dumm“ seien und leicht umgangen werden könnten. Er betonte, dass das Ideal von Web3 (permissionless, trustless) in der Realität in Richtung notwendiger Regulierung und ausgereifter Infrastruktur evolviere. Gute Compliance- und Sicherheitspraktiken seien kein Hemmnis, sondern die Grundlage für den Mainstream-Einstieg und den Schutz der Nutzer.

Chionh Chye Kit erklärte, dass die Zukunft eine tiefe Verschmelzung von Web 2 und Web3 sein werde. Compliance müsse vorausschauend gestaltet werden, um nicht nur schwarz-weiß-Entscheidungen zu treffen. Er forderte den Aufbau eines umfassenden Compliance-Systems, das die Bereiche Informationssicherheit (z. B. ISO 27001), Datenschutz und KI-Governance abdeckt. Das Erlangen und Aufrechterhalten internationaler Zertifikate sei zwar zeitaufwendig, aber essenziell für Vertrauen. Gleichzeitig warnte er davor, bei der Standardentwicklung eine weitere schwere, ineffiziente „Travel Rule“-ähnliche Belastung zu schaffen.

Entwicklungspfade für institutionelle Digital-Asset-Infrastruktur

In den Keynote-Vorträgen wies Henry Chan, Leiter Strategie und Betrieb bei Interlace, darauf hin, dass die tatsächliche Durchdringung von Stablecoins im Zahlungsverkehr derzeit nur bei etwa 1 % liegt. Das Marktvolumen könnte in den nächsten vier Jahren von 35 Billionen auf 200 Billionen US-Dollar steigen, wobei der Großteil des Wachstums aus realen Zahlungsszenarien kommen wird – eine hundertfache Steigerung. Interlace bietet eine All-in-One-Plattform für Karten, Bankkonten, QR-Codes, Wallet-as-a-Service, Zahlungsabwicklung und Vermögensverwaltung. Das Unternehmen betreut bereits 7000 globale Unternehmenskunden und besitzt in Europa, Dubai und anderen Regionen wichtige Lizenzen, um die internationale Expansion zu unterstützen.

Kong Lei, Leiter der AWS Web3-Lösungsarchitektur, erläuterte, wie AWS die Entwicklung sicherer, hochverfügbarer digitaler Finanzinfrastrukturen unterstützt. Er präsentierte die AWS-Referenzarchitektur für Stablecoins, analysierte das USDC-Interoperabilitätsprojekt auf AWS und zeigte, wie AWS Gen AI genutzt werden kann, um intelligente digitale Finanzlösungen zu entwickeln.

Brücken bauen: Branchenkonsens zu sicherer, effizienter und konformer Infrastruktur

Abschließend wurden mehrere Branchenkonsense formuliert: Das Endziel für Stablecoins sei eine hybride Struktur aus „globalen Stablecoins + lokal konformen Stablecoins“, die schrittweise mit traditionellen Zahlungssystemen verschmelzen; für institutionelle Infrastruktur seien einheitliche Branchenstandards und Datenformate notwendig, um Integrationskosten zu senken; es müsse einen kontinuierlichen Dialog zwischen Regulierungsbehörden, Branchenverbänden und Technologieanbietern geben; Compliance sollte kein nachträgliches Add-on sein, sondern integraler Bestandteil der Architektur sein; Sicherheit beruhe auf Systemen und Prozessen, nicht nur auf Technik.

Cregis-Mitgründer Aaron Zhang fasste zusammen: „Die heutigen Diskussionen bestätigen unsere Einschätzung: Die Branche bewegt sich weg vom ‚Warum‘ der On-Chain-Finanzinfrastruktur hin zum ‚Wie‘ ihrer besseren Gestaltung. Cregis wird weiterhin mit Partnern zusammenarbeiten, um interoperable, regelkonforme und institutionell vorbereitete Infrastruktur voranzutreiben.“

Das Gipfeltreffen wurde gemeinsam von Cregis, Stable, Jsquare, FutureCloud organisiert und von Interlace, DR, AWS sowie weiteren Institutionen stark unterstützt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass mit klareren regulatorischen Rahmenbedingungen, reiferer Technologiearchitektur und beschleunigter institutioneller Adoption eine historische Chance für die Entwicklung der On-Chain-Finanzinfrastruktur besteht, die die globalen Kapitalflüsse und Geschäftsabwicklung grundlegend transformieren wird.

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