AMD-Aktien steigen um 8 % dank eines groß angelegten Chip-Liefervertrags mit Meta Platforms. Der Vertrag umfasst die Lieferung von KI-Chips im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar (etwa 144 Billionen Koreanische Won). Meta erhält das Recht, bis zu 10 % der AMD-Aktien zu kaufen, und basierend auf den Ergebnissen des Kooperationsprojekts ein Warrants, das den Kauf von bis zu 160 Millionen AMD-Aktien zu 0,01 US-Dollar pro Aktie ermöglicht.
Meta plant, basierend auf den bald gelieferten MI450-Grafikkarten von AMD, ein neues Design namens “Helios” für den Aufbau von Rechenzentren zu verwenden. Der MI450 ist mit 432 GB Hochgeschwindigkeits-HBM4-Speicher ausgestattet, der eine Datenübertragungsrate von bis zu 19,6 Tbit/s erreicht. AMD wird diese Chips mit TSMC’s 2-Nanometer-Technologie herstellen.
Außerdem plant Meta, zwei neue AMD-CPUs – Venice und Verano – einzuführen. Diese Chips sollen die Energieeffizienz durch TSMC’s Fertigungstechnologie verbessern. Meta beabsichtigt, zunächst 6 Gigawatt Hardware von AMD zu kaufen. Die endgültigen Vertragsbedingungen sehen vor, dass bei einem AMD-Aktienkurs über 600 US-Dollar zusätzliche Aktien gewährt werden.
Experten erwarten, dass dieser Vertrag langfristiges Wachstum für AMD fördern wird. AMD-Chief Financial Officer (CFO) Jean Hu sagte, diese Zusammenarbeit werde in den kommenden Jahren das Umsatzwachstum antreiben. Diese Nachricht wurde nach der Bekanntgabe eines ähnlichen Vertrags mit AMDs anderem Partner OpenAI veröffentlicht. Auch OpenAI plant, 6 Gigawatt KI-Prozessoren zu kaufen und einen Teil der AMD-Aktien zu erwerben.
Gleichzeitig arbeitet Meta mit mehreren Anbietern zusammen, um Rechenzentren auszubauen, und hat einen Vertrag zum Kauf von mehreren Millionen Grafikkarten mit Nvidia abgeschlossen. Meta rechnet in diesem Jahr mit einem Kapitalaufwand von 135 Milliarden US-Dollar (etwa 194,4 Billionen Koreanische Won), was eine Steigerung von über 70 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt.