Diejenigen, die glauben, dass Bitcoin auf null fallen wird, irren sich wahrscheinlich. Das Design ist robust genug, um dauerhaft zu bestehen, sofern keine derzeit unvorhergesehenen kryptografischen Zusammenbrüche oder eine Überraschung durch einen 51%-Angriff auftreten (selbst dann würde ich vermuten, dass eine Fork weiterbestehen würde).…
— Jimmy Wales (@jimmy_wales) 25. Februar 2026
Jimmy Wales sagt, die Ansicht, „Bitcoin werde auf null fallen“, sei möglicherweise falsch. Er erklärt:
Die technische Architektur von Bitcoin ist äußerst widerstandsfähig. Es wird nur dann nicht bestehen, wenn es zu einem derzeit unvorhersehbaren kryptografischen Versagen oder einem 51%-Angriff kommt. Selbst in extremen Szenarien könnte eine Fork das System am Leben erhalten.
Doch er wechselt den Ton und sagt:
Bitcoin könnte vollständig auf ein Niveau fallen, auf dem nur noch Hobbyisten forschen und testen. Als Währung oder Wertspeicher ist es ein kompletter Misserfolg. Daher wird es in Zukunft keine dominierende Währung sein.
Jimmy Wales prognostiziert zudem, dass der Bitcoin-Preis bis 2050 unter 10.000 US-Dollar fallen könnte (gerechnet auf heutige Kaufkraft). Bei einem aktuellen Kurs von etwa 67.736 US-Dollar bedeutet das, dass der Bitcoin in den nächsten 24 Jahren potenziell um mehr als 80 % fallen könnte.
Aus Sicht von Jimmy Wales ist Bitcoin nach wie vor ein „hoch spekulatives Asset“ und seine Nutzung in KI-Systemen ist kaum vorhanden. Er hinterfragt auch die Annahme, dass „Institutionelle Gelder“ oder „Bitcoin-ETFs“ langfristig stabile Nachfrage schaffen würden. Er fügt hinzu:
Derzeit gibt es keinen ausreichenden Grund zu glauben, dass in Zukunft eine groß angelegte, anhaltende Kaufwelle einsetzen wird. Unterstützer sollten sich mental darauf einstellen, dass Bitcoin auf ein Niveau zurückfallen könnte, das nur noch von Nischenakteuren genutzt wird.
Selbst in extremen Situationen, etwa wenn autoritäre Regierungen Kapitalflüsse einschränken, und Menschen nach Kryptowährungen als „Fluchtweg“ suchen, bleibt Wales skeptisch. Er meint, Bitcoin sei schwer zugänglich, extrem volatil und werde von den meisten Mainstream-Wirtschaftssystemen nicht als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert. Im Vergleich dazu sieht er Gold, Silber, Schmuck, Immobilien und Kunstwerke weiterhin als führende langfristige Absicherungswerte.
Tatsächlich ist Wales nicht der erste, der Kryptowährungen in Frage stellt. Bereits 2020 äußerte er, er sei kein Gegner von Bitcoin aus ideologischen Gründen, aber er könne keinen starken Anreiz erkennen, warum man es „unbedingt“ nutzen müsse.
Seine Kritik fällt zusammen mit dem jüngsten Rückgang des Bitcoin-Preises vom Hoch, was die Marktzweifel erneut verstärkt. Einige Community-Mitglieder meinen, dass der „König der Kryptowährungen“ seit Jahren seine ursprünglichen Versprechen nicht eingelöst hat. Ein Nutzer kommentierte:
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