3月13日消息,Into The Cryptoverse(ITC) Gründer Benjamin Cowen äußerte kürzlich in seiner neuesten Marktanalyse, dass die aktuelle Marktstruktur von Bitcoin typische Bärenmarktmerkmale aufweist. Er ist der Ansicht, dass, obwohl einige Analysten die aktuelle Entwicklung noch immer als eine temporäre Korrektur innerhalb eines Bullenmarktes betrachten, die historische Preisentwicklung und Zyklusstruktur darauf hindeuten, dass Bitcoin möglicherweise bereits in eine neue Bärenphase eingetreten ist.
Daten zeigen, dass der Bitcoin-Preis seit 2026 kontinuierlich schwächer geworden ist. Derzeit liegt BTC etwa 45 % unter seinem Allzeithoch von 126.000 USD, mit einem Jahresverlust von 20,5 %. Der aktuelle Handelspreis schwankt um die 69.500 USD. Trotz des Preisrückgangs sind viele Marktmeinungen weiterhin der Ansicht, dass dies nur eine tiefgreifende Korrektur im Bullenmarkt ist, doch Benjamin Cowen weicht deutlich von dieser Mainstream-Meinung ab.
Cowen erklärt, dass Bärenmärkte bei Bitcoin oft eine verwirrende Kursstruktur aufweisen: längere Aufwärtsphasen, gefolgt von schnelleren Abwärtsbewegungen. Der Preis kann sich über mehrere Monate langsam erholen, dann aber innerhalb ein bis zwei Wochen schnell unter frühere Höchststände fallen und neue Tiefs markieren. Gleichzeitig wird die Marktstimmung während der Aufwärtsphase zunehmend optimistisch, während sie bei plötzlichen Abstürzen rasch in Panik umschlägt. Dieses Muster wiederholt sich häufig, bis eine neue, niedrigere Preisspanne erreicht wird.
Er illustriert dieses Muster anhand der Entwicklung im November 2025. Damals erreichte Bitcoin am 21. November ein Tief bei 80.537 USD, stieg anschließend etwa 54 Tage lang an und erreichte am 14. Januar 2026 97.939 USD, was einem Anstieg von ca. 21,6 % entspricht. In den folgenden 23 Tagen fiel der Kurs jedoch schnell um 38,8 % und erreichte am 6. Februar 2026 59.930 USD, wodurch nicht nur die vorherigen Gewinne wieder abgegeben wurden, sondern auch das Tief des vorherigen Zyklus unterschritten wurde.
Cowen ist der Ansicht, dass dieses Muster – längere Aufwärtsphasen, gefolgt von raschen Abwärtsbewegungen – ein typisches Merkmal eines Bärenmarktes ist. Er weist außerdem darauf hin, dass derzeit viele sogenannte „Price Fools“ im Markt aktiv sind, die unabhängig von der Marktlage extrem optimistisch bleiben. Diese Stimmung werde manchmal fälschlicherweise als rationale Marktanalyse interpretiert.
Aus Bewertungssicht nennt er eine weitere Referenz: Im Vergleich zu Gold ist der Bitcoin derzeit etwa auf das Niveau von Dezember 2017 zurückgekehrt. Damals entsprach der Bitcoin-Preis etwa 14 Unzen Gold, was ein bedeutender Hochpunkt im vorherigen Zyklus war. Das bedeutet, dass Investoren, die 2017 Bitcoin gekauft und langfristig gehalten haben, ihre Investition im Vergleich zu Gold nahezu gleich bewertet hätten.
Cowen betont außerdem, dass die aktuelle Preisstruktur deutlich anders ist als die des Bullenmarktes von 2023 bis 2025. Während im Bullenmarkt mehrere Korrekturen üblich sind, die zu neuen Höchstständen führen, zeigt die jetzige Entwicklung ein Muster, bei dem der Kurs nach einem Anstieg schnell unter frühere Tiefs fällt.
Er warnt zudem, dass historische Daten zeigen, dass die im Februar gebildeten Tiefpunkte oft keine makroökonomischen Bodenmarken für Bitcoin darstellen. So wurden in den Zyklen 2014, 2018 und 2022 die Tiefpunkte im Februar später noch weiter nach unten durchbrochen. Daher ist es möglich, dass das Tief bei etwa 59.000 USD im Februar 2026 nicht das endgültige Tief dieses Zyklus ist.